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Krisenbilder

Ob sie durch Corona entstanden sind, durch Diskriminierung oder Gewalterfahrungen, oder vielleicht durch eine abrupte Veränderung im Beruf oder in Beziehungen – in diesem Online-Workshop wollen wir uns in einer kleinen Gruppe über persönliche und gesellschaftliche Krisen austauschen. Vorhandene oder neu entstehende Fotografien&Videos werden dabei zum Forschungswerkzeug und Ausdrucksmedium. Du entscheidest, ob dir der Prozess des Austauschs am wichtigsten ist oder ein konkretes Ergebnis. Wahrscheinlich wirst du am Ende ein Fotoprojekt abgeschlossen haben, dass dir selbst einen klareren (Rück)blick auf deine Krise erlaubt. Und du kannst entscheiden, ob du die Bilder auch nutzen willst, um deine Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Daten

3 Sonntage, jeweils 11:00 bis 13:00 und 14:00 bis 16:00

  • 05. Juli: Kennenlernen, Austausch über Themen
  • 19. Juli: Besprechen erster Bilder, Feedback
  • 02. August: Abschließende Bildauswahl, Rückblick

Was hast du davon?

  • durch Fotografie und/oder Film eine Form finden, deine persönliche Sicht auf eine Krise auszudrücken – die für andere die Krise nachvollziehbar macht
  • Erleichterung durch Aufarbeitung persönlicher Themen und Weiterentwicklung durch das Hinterfragen der eigenen Sicht auf das ausgewählte Thema
  • mit anderen Wissen über Krisen und Strategien hinaus teilen
  • Vernetzung und Gemeinschaft mit anderen an Fotografie und Film interessierten Menschen, Einblick in andere Lebensrealitäten
  • lernen, einzelnen Bildern einen neuen Sinn zu geben durch erzählerische Kombination

Ist das was für dich?

Generell bist du bei uns richtig, wenn du Lust hast, dich mit Hilfe von Fotografien oder Videos auszudrücken. Für den »Krisenbilder«-Workshop ist es möglich, dass du mit schon vorhandenem Material arbeitest. Ob das Bilder von deiner Smartphone-Kamera sind, aus einem analogen Familienalbum, Schnappschüsse von deinen Spaziergängen, Gefundenes aus den Weiten des Internets oder die Handy-Videos von WhatsApp – wichtig ist, dass das Material dir etwas bedeutet und du damit arbeiten möchtest. Du kannst aber auch erst während der Workshop-Zeit mit dem Fotografieren oder Filmen anfangen. Vorerfahrungen in Videoschnitt, Bildauswahl oder Layouten sind nicht zwingend erforderlich.

Gerade in diesem Workshop wollen wir zusammen Fotos/Videos auf persönlicher Ebene befragen. Manchmal kommen dabei aufwühlende Themen/Erfahrungen auf den Tisch. Wir wollen uns nach Kräften unterstützen und immer wieder schauen wie es allen geht, vor allem trägst du aber während des gesamten Seminars selbst die Verantwortung dafür was und wie viel du teilen magst. Wichtig ist auch, dass du bei Bedarf Unterstützung durch dein Umfeld bekommst, wenn durch die Beschäftigung im Workshop mal schwere Themen an die Oberfläche kommen – wir selbst sind keine Psychologen, sondern begleiten deinen Prozess dich durch Bilder auszudrücken vor allem durch Empathie und unsere Erfahrungen.

In der aktuellen Situation haben wir uns entschieden, diesen und andere Workshops online anzubieten. Du brauchst dafür ein Smartphone/Tablet oder einen Computer mit Webcam & Mikrofon und einen Webbrowser, der den offenen Standard „WebRTC“ unterstützt. Das funktioniert zum Beispiel in den aktuellen Versionen von Firefox und Chromium oder Chrome. Wir und die anderen Teilnehmer*innen sollten deine Bilder sehen können, dafür teilst du deinen Bildschirm oder lädst die Bilder in unsere Cloud. Die Übertragung funktioniert in jedem Fall verschlüsselt, bei Fragen zu den Details sprich uns gerne an.

Was kostet das?

Uns ist wichtig, dass der Workshop unabhängig vom Einkommen zugänglich ist. Andererseits möchten wir von unserer Arbeit leben können. Daher haben wir uns entschieden, für die parallel laufenden Workshops »Krisenbilder« und »Fotografische Strategien« das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft auf unsere Arbeit zu übertragen. Wir haben einen Durchschnittsbeitrag von 250€ für jede*n ausgerechnet – und sind darauf angewiesen, dass manche (auch sehr viel) mehr zahlen können, und so anderen die Teilnahme ermöglichen, die (auch sehr viel) weniger zahlen können. Bei der Anmeldung gibst du drei “Gebote” ab – Grün für einen Beitrag, den du entspannt zahlen kannst, Gelb für einen Beitrag, der auch noch ok wäre, Rot für einen Beitrag, den du maximal zu geben bereit bist. Nach Anmeldeschluss stellt sich heraus, ob die Summe der grünen, gelben oder roten Beiträge genügen, um unseren Finanzbedarf zu decken.

Wir sind uns bewusst, dass wir damit nicht alle Ungerechtigkeiten aufheben können, möchten aber gerne den Versuch starten, eine Workshop-Reihe solidarisch zu finanzieren. Wenn du dazu Fragen oder Kritik hast, melde dich gerne bei uns. Und versuche bitte, deine Möglichkeiten realistisch einzuschätzen. Der Teilnahmebeitrag wird nach dem Anmeldeschluss und erfolgtem Vorgespräch, spätestens zum 26. Juni fällig.

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Was passiert wann?

Nach der Anmeldung führen wir ein Vorgespräch mit dir (max. 30 Minuten), um dich schon mal kennenzulernen und gemeinsam zu checken, ob du dich in deiner aktuellen Situation gut auf den Workshop einlassen und einen Nutzen für dich daraus ziehen kannst, ob mit der Technik alles klappt und natürlich, ob du noch Fragen hast.

Der Workshop selbst besteht aus drei vierstündigen Terminen an Sonntagen (11-13 und 14-16 Uhr mit 1 Stunde Mittagspause), wo sich die ganze Gruppe online trifft und ihre Projekte bespricht. Dazwischen gibt es jeweils 2 Wochen Pause, in denen ihr selbständig arbeiten könnt. Bei Bedarf könnt ihr in dieser Zeit jeweils einmal für max. 90 Minuten in einer Online-Einzelberatung weiteres Feedback einholen, Hilfe mit Software bekommen oder einfach mit uns gemeinsam an euren Projekten arbeiten.

Am ersten Sonntag lernen wir uns zunächst kennen und besprechen, wie wir uns im Workshop austauschen wollen. In einem Input stellen wir euch inspirierende Projekte vor, bei denen durch Fotografie ein Umgang mit eigenen Krisen gefunden wurde. Nach der Mittagspause sprechen wir über eure Themen, bereits vorhandene Bilder und eine jeweils eigene künstlerische Herangehensweise an euer Thema. So könnt ihr dann gezielter Bilder auswählen, miteinander kombinieren und weiteres Material (Texte, Interviews, Dokumente etc.) sammeln. Am zweiten Sonntag gibt die Gruppe Feedback zu allen Arbeiten. So seid ihr gut vorbereitet, um weitere Aufnahmen zu machen, eure Auswahl zu verfeinern bzw. zu vervollständigen und eure Bilder zu bearbeiten bzw. Filme zu schneiden. Am letzten Sonntag schauen wir zusammen die fertigen Arbeiten an und reflektieren den persönlichen und künstlerischen Entwicklungsprozess.

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Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Der Workhop wird sicher wiederholt. Bei Interesse schreib uns.

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