»Schubladendenken«

Rafael ist im letzten Sommer nach Suhl gezogen und wurde dort gleich vom Internationalen Bund angefragt, eine Ausstellung umzusetzen.
Er sprach mit Migrant*innen und People of Color darüber, welche Erfahrungen sie in Suhl mit Rassismus und ähnlichen Diskriminierungsformen machen. Dabei ging es besonders darum, was das mit ihrem Gefühl zum Leben hier macht und in welcher Form sie sich Solidarität wünschen. Wir haben uns außerdem über ihre Wünsche für ihr Leben und das Miteinander vor Ort unterhalten. Alle Gesprächsprotokolle konnten in der Ausstellung in der Suhler Hauptkirche in Broschüren gelesen werden.
Auf Plakaten werden außerdem große Porträts der Interviewten gezeigt. Sie sind meist kurz nach den intensiven, langen Gesprächen entstanden und sollen den Moment der Begegnung ein Stück nachempfindbar machen und einen direkten Zugang schaffen.
Gerade kamen nochmal 4 Interviews und Portraits dazu, da insbesondere die Perspektive von in Suhl aufgewachsenen rassifizierten Menschen fehlte, wie auch Erfahrungen aus dem Erstaufnahmelager auf dem Suhler Friedberg.
Wenn ihr selbst auch von Rassismus betroffen seid, in Suhl lebt oder gelebt habt und Teil des Projektes werden wollt, meldet euch gerne.
Die meisten Texte und Bilder sind nun auf der Projektwebseite zu lesen und zu sehen. Für die Zukunft ist noch geplant, in Schulen Bildungsarbeit mit dem Projekt zu machen.

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