(Deutsch) Solidarisch gegen Antiziganismus

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Dieses grüne Rechteck steht für die grüne Karte, die nicht gezogen wurde. Mit dieser grünen Karte hätten ein paar weiße Promis, die komischerweise als Rassismus-Expert*innen geladen waren, in einer dämlichen Abstimmung kurz und knapp ihre Unterstützung dafür ausdrücken können, eine rassistische Fremdbezeichnung für Sinti*zze und Rom*nja nicht mehr zu verwenden. Stattdessen haben sie geschlossen mit rot dagegen gestimmt. Nachdem sie sich 20 Minuten lang darüber aufgeregt haben, dass alles auf die Goldwaage gelegt würde. Nachdem sie ein rassistisches Wort nach dem anderen extra nochmal gesagt haben, es in Büchern und Straßen behalten wollten, mit einer hanebüchenen Abwehrargumentation nach der anderen.

Nachdem der Zentralrat der Sinti und Roma belächelt, als “2,3 Leute die nichts zu tun haben” bezeichnet wurde und seine Erklärung als “Quatsch”.

Eingeleitet durch einen Clip, der die meisten rassistischen Argumentationen und das Ergebnis dieser Abstimmung schon vorwegnahm.

So geschehen in einer Sendung des WDR die sich selbst als #dieletzteinstanz sieht.

Das alles ist zweimal ausgestrahlt worden und erst dann in der Öffentlichkeit aufgefallen dank der Kritik von vielen PoC wie Malcolm Ụzọma Ohanwe, Aminata Touré, Duzen Tekkal, Gianni Jovanovic und vielen anderen.

Nach der Wiederholung dieser Sendung am 29.1. Zwei Tage nach dem Gedenktag für die Opfer des Porajmos.

Als Reaktion hat die Initiative Sinti-Roma-Pride #dieAllerletzteInstanz einberufen. Betroffene Personen haben sich den Teil der Sendung angehört und dekonstruieren Stück für Stück das rassistische Happyland.

Hört euch die Sendung an, wenn ihr (wie wir auch) noch Bildung braucht zum Themenkomplex Antiziganismus, Rassismus, Entitlement, Silencing usw.

Sehr stabil fanden wir die Reaktion von Enissa Amani, die für die anderthalbstündige Sendung “Die beste Instanz” eine Halle gemietet und fünf Gäste eingeladen hat, die direkt von Rassismus betroffen sind und sich super im Thema auskennen.

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