Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße #2

Empfohlener Preis: 6,00 

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48S., zahlreiche Farb- und s/w-Abbildungen
Zeitung im Offsetdruck, 32 x 48 cm
1. Auflage, Leipzig 2020
Sprache: Deutsch

Freier Preis. Wir möchten, dass die Zeitung allen zugänglich ist, aber wollen auch mindestens die Material- & Druckkosten über den Verkauf wieder reinbekommen. Überlege daher, wie viel du geben kannst und trag dies als Gewählter Preis ein.

Vorrätig

Beschreibung

Unsere Zeitung »Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße« ist eine dokumentarische aber parteiergreifende Untersuchung der Verhältnisse in den Vierteln rund um die Eisenbahnstraße im Osten von Leipzig, wo 2018 eine Waffenverbotszone eingeführt wurde. Nun wollen wir eine 2. Ausgabe der Zeitung herausbringen, denn uns fehlen noch wichtige Stimmen aus dem Viertel und bestimmte Aspekte im Diskurs. Die neue Ausgabe soll wieder durch einen freien Preis einkommensunabhängig zugänglich sein.

Im August 2019 veröffentlichten wir die Fotozeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“, in der wir dem Stigma „Schlimmste Straße Deutschlands“ (ProSieben) ein differenziertes kritisches Bild entgegen setzen. Dafür führten wir lange Gespräche mit Anwohner*innen, verwendeten Videostills aus einschlägigen TV-Dokumentationen und eigenen Bodycam-Aufnahmen und fotografierten besondere Orte im Viertel mit einer Großformatkamera. Wir wollen so das mediale Bild des Viertels ergänzen; den einschlägigen Berichten und Polizei-Darstellungen Stimmen aus der Nachbar*innenschaft entgegen setzen.

Nach einem erfolgreichen Crowdfunding im Januar&Februar wollen wir nun eine zweite Ausgabe herausbringen. Sie soll weitere Gespräche mit Anwohner*innen beinhalten: wir wollen fragen ob sie sich sicher im Viertel fühlen, wie die Waffenverbotszone ihren Alltag beeinflusst und was sie sich allgemein für ein Miteinander im Viertel wünschen.
In der neuen Ausgabe wollen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Zusammenhänge zwischen sogenannten gefährlichen Orten und Verdrängung legen. Dafür werden wir mehr zu den Erfahrungen mit solchen Prozessen in anderen Städten recherchieren, in den Gesprächen darauf eingehen und mit der Großformatkamera besonders die Orte in den Blick nehmen, an denen sich solche Zusammenhänge schon an der Oberfläche zeigen, wie z.B. auf den letzten Brachflächen im Viertel. Wir werden auch weiter mit der Bodycam und in den sozialen Netzen nach Bildern suchen, die diese Zusammenhänge beleuchten.

Gefördert durch die zahlreichen Unterstützer*innen unserer Crowdfundingkampagne. Vielen Dank nochmal.